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"Corona-Sonderregelungen" der Kostenträger

Die Kostenträger AOK-Bundesverband GbR, BKK Dachverband e.V., IKK e.V., KNAPPSCHAFT, Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau und der Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek) haben uns mitgeteilt, dass die bundesweit abgestimmten und bis 31.12.2020 befristeten Sonderregelungen „Fortführung im Freien" und "Fortführung als Tele-/Online-Angebot" (gilt nicht für Herzgruppen) weiter bis 30.06.2021 verlängert werden. Darüber hinaus wird die Anspruchsdauer für im Zeitraum vom 01.08.2020 bis 31.03.2021 bewilligte Verordnungen Muster 56 automatisch um sechs Monate verlängert. Diese Regelung ist unbürokratisch ausgestaltet, um sowohl den Leistungserbringern als auch den Krankenkassen und ihren Abrechnungsdienstleistern unnötige Verwaltungsaufwände in jedem bewilligten Fall zu ersparen.

Herzgruppenarzt gesucht

  • Berlin-Lichtenberg
  • Arzt/ Ärztin gesucht!
  • Der Gesundheitssportverein VITAL Lichtenberg e.V. blickt mit ca. 1000 Mitgliedern auf eine schöne und erfolgreiche 20jährige Vereinsgeschichte zurück.
    Für unsere sympathischen Herzsportgruppen suchen wir motivierte und sportinteressierte Ärztinnen und Ärzte - gerne auch Ärzte im Ruhestand.
  • Ihre Aufgaben:
    • Betreuung der Teilnehmer (Blutdruckmessung, Patientengespräche, etc.)
    • Anwesenheit während der Gruppenzeit und ggf. die Einleitung von Erste-Hilfe-Maßnahmen im Notfall

Die Vergütung ist angemessen und erfolgt auf Honorarbasis.

  • Ansprechpartnerinnen: Laura Münch und Sabine Hürdler
    Email:
    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Telefon: 030 - 510 99 535

Weitere Infos erhalten Sie gerne im persönlichen Gespräch!

Herzgruppen dürfen eingeschränkt fortgeführt werden

Der Senat von Berlin hat in der Zwölften Verordnung zur Änderung der SARS-CoV-2 Infektionsschutzverordnung am 17. November 2020 beschlossen, dass ärztlich verordneter Rehabilitationssport und ärztlich verordnetes Funktionstraining in festen Gruppen von bis zu zehn Personen mit Inkrafttreten dieser Verordnung ab dem 21. November 2020 erlaubt ist.

Diese Verordnung sollten Sie nicht zum Anlass nehmen, mal eben die Herzgruppentätigkeit mit maximal zehn Teilnehmern einfach wieder aufzunehmen. Es bedarf aus Sicht der BGPR einer Abstimmung mit Ihren institutionellen Voraussetzungen, der Einhaltung Ihrer Hygienekonzepte und Abstimmung mit Ihren Herzgruppenärzten unter Berücksichtigung eines Infektionsrisikos der vulnerablen Teilnehmer. So Sie zu dem Ergebnis gelangen, all diese Voraussetzungen als positiv und gegeben zu bewerten, beachten Sie unbedingt die Notwendigkeit der Kontaktaufnahme zur Ihrem Sportamt, um Ihnen den Zugang zu den öffentlichen Sporteinrichtungen gem. der o.g. Infektionsschutzverordnung zu ermöglichen.

In Abhängigkeit der behördlich festgelegten Reduzierung der Teilnehmerzahlen werden wir seitens der BGPR mit den Kostenträgern in Kontakt treten, dass die bisher bis zum Ende des Jahres geltende Aufstockung von 10% weitergeführt werden kann. Bezüglich des vdeks werden wir die DGPR als deren Vertragspartner ebenfalls prüfen und erwirken lassen, dass ebenfalls eine Aufstockung fortgeführt werden kann.

Lockdown ab 2. November 2020

Liebe Mitglieder der BGPR,
liebe Herzgruppenanbieter,

der Bund und die Länder haben sich im Kampf gegen Corona auf zahlreiche weitere Maßnahmen und Einschränkungen verständigt. Ab kommendem Montag, den 2. November 2020 ist für den gesamten November unter anderem auch der Sport in Gruppen untersagt. Insbesondere Herzgruppenanbieter im organisierten Sport werden damit zu rechnen haben, dass die regionalen Sportämter oder verantwortlichen Behörden die Schließung der Sportstätten veranlassen werden.

In dem derzeitig vorliegenden Beschluss des Bundes wird explizit auf den Schutz der vulnerablen Gruppen, sowie auf die Verringerung der Kontakte hingewiesen. Insbesondere für Gruppenansammlungen gelten klare Kontaktbeschränkungen. Dies sollte Sie deutlich dazu anhalten, entsprechende Sportangebote für vulnerable Gruppen - zu denen Teilnehmer in Herzgruppen gehören - bis zur behördlichen Aufhebung des "Lockdowns" einzustellen.

Unklar bleibt jedoch vorerst, inwiefern der Bereich Freizeitsport (im Ziffer 5d des Beschlusses benannt) dem Rehabilitationssport und Funktionstraining als medizinische Leistung des Gesundheitswesen gleichgestellt ist und ob hier eine Ausnahmereglung geschaffen werden kann. Hierzu stehen auch wir im Austausch mit anderen Verbänden, entsprechende Informationen liegen uns zum jetzigen Zeitpunkt nicht vor.

Uns ist sehr bewußt, dass unsere Herzgruppenanbieter in den vergangenen Monaten sehr gute Hygienekonzepte praktiziert haben. Wir thematisieren dies in Gesprächen mit der DGPR, dem Landessportbund Berlin und anderen Verbänden, empfehlen aber vorerst die Einstellung der Herzgruppentätigkeit gemäß der behörlichen Beschlüsse - insbesondere auch zum Schutz der Teilnehmer in den Herzgruppen selbst.

So sich in den nächsten Tagen andere Ergebnisse wie oben beschrieben erzielen lassen sollten, werden wir dies umgehend mitteilen.

Wir weisen außerdem auf die Unterstützung des Landessportbundes Berlin und des Berliner Senats (Rettungsschirm Berliner Sport), sowie der Bundesregierung (Ziffer 11 des Beschlusses) hin, die helfen kann, diese schwere Zeit zu überbrücken. Die bisherigen Vergütungserhöhungen der Kostenträger gelten wie bislang, aber auch hier werden wir uns um entsprechende Verlängerungen bemühen. Vorab können Sie bereits zur Kenntnis nehmen, dass sich die Vergütungssumme des vdek nach Vertragsabschluss mit der DGPR erhöhen wird. Weitere Informationen hierzu teilen wir Ihnen zu einem späteren Zeitpunkt mit.

Zunächst einmal heißt es:

Halten Sie durch und bleiben Sie gesund!

Absage MV am 9. Oktober 2020

Liebe Mitglieder der BGPR,

zum heutigen Zeitpunkt gehört auch offiziell Berlin Tempelhof-Schöneberg zu den Berliner Risikogebieten. Da sich unserer Austragungsort in Schöneberg befindet, wollen wir vermeiden, dass Sie sich einer unnötigen Ansteckungsgefahr aussetzen oder in der Nachfolge besonderen Quarantäneauflagen verpflichtet sind. 

Nach Aussage des Bundesfinanzministeriums wurde beschlossen, dass verpflichtende Jahreshauptversammlungen gemeinnütziger Vereine ohne steuerrechtliche Nachteile auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden dürfen. 

Aus diesem Grund hat das Präsidium einen Haushaltsplan 2020 beschlossen, an den sich das Präsidium gebunden fühlt. Dieser weicht zu den Vorjahren nicht wesentlich ab. Für das Geschäftsjahr 2019 fand bereits eine Kassenprüfung ohne Beanstandung statt. Der Haushaltsplan für 2020, sowie der Kassenprüfbericht für 2019 ist Ihnen auf dem Postweg zugesandt worden.

Aus oben genannten Gründen hat das Präsidium beschlossen die MV für das Geschäftsjahr 2019 in das neue Jahr zu verschieben und diese gemeinsam mit der nächsten MV durchzuführen.

Satzungsgemäß bleibt das aktuelle Präsidium bis zu den ordentlichen Neuwahlen im Amt.

Für die nächste Mitgliederversammlung, planen wir insbesondere im Rahmen der gesellschaftlichen Anpassung an die gesamtpolitische Entwicklung wichtige Satzungsänderungen, über die wir Sie dann mit der nächsten Einladung informieren werden.